Wann der Hausherr net wü...
MieterInnen - Initiative
kostenlose Mietrechtsberatung
kompetent
unabhängig
widerständig
Terminvereinbarung unter
01/ 319 44 86
office (at) mieterinnen.org
Liechtensteinstr. 123/20
1090 Wien
Sich wehren lohnt sich!
Manchmal hilft schon die Initiative einer einzelnen Mieterin, um Widerstand gegen Spekulation und Einschüchterung zu organisieren.
Beispiel Wohnungsbegehungen
Ein Haus im 3.Bezirk bekam neue Eigentümer und eine neue Verwaltung. Die ersten Maßnahmen waren Wohnungsbegehungen, um Kündigungsgründe zu finden oder höhere Mieten durchzusetzen.
Eine Mieterin wandte sich an uns, da sie durch gezielte Falschinformationen zu einer "freiwilligen" Mietzinserhöhung genötigt wurde. Nicht nur, dass wir dieser Mieterin helfen konnten, ließ sich sie davon überzeugen, Kontakt mit den anderen MieterInnen aufzunehmen. So konnte eine weitere Wohnungsbegehung gemeinsam verhindert werden.
Werden Sie Hausvertrauensfrau/mann
Es ist größtenteils der rechtlichen Unwissenheit geschuldet, dass sich HaubewohnerInnen gegenüber HauseigentümerInnen und Verwaltungen derart ausgeliefert fühlen, dass sie auf den oft berechtigten und notwendigen Widerstand verzichten. Dem kann durch Schulungen und Kursen im Mietrecht abgeholfen werden. Die MieterInnen-Initiative bietet daher ihren Mitgliedern solche Kurse an. Aber auch diese Kurse nützen nur dann, wenn sich die Hausgemeinschaft gegen die Verwaltungen und EigentümerInnen zusammenschließt. Auch hier gilt: Wissen ist Macht! Wir geben das Wissen und beraten über gemeinsame Handlungsstrategien.Außerdem können unsere Mitglieder als Hausvertrauensleute in komplizierten Fällen jederzeit auf unsere Beratung zurückgreifen.
In Problemfällen Hausversammlungen organisieren!
Wenn Sie als MieterIn Probleme mit einer Hausverwaltung bekommen, dann sollten Sie überlegen, ob das wirklich nur Sie betrifft. Fragen Sie im Haus, ob auch andere MitbewohnerInnen von Maßnahmen betroffen sind. So. z.B. wenn nach einem HauseigentümerInnen-Wechsel eine neue Verwaltung den Auftrag hat, das Haus zu entmieten und damit anfängt, den MieterInnen das Wohnen im Haus zu verleiden. In einem solchen Fall sind meistens alle MieterInnen betroffen, glauben aber, dass das nur sie angeht und versuchen dann, mit der Verwaltung individuelle Abmachungen zu treffen. Das geht meistens und von den Verwaltungen gewollt schief!
Gemeinsam sind Sie stärker! Wir helfen Ihnen!
So könnten Sie als erste Widerstandsmaßnahme unser Lesezeichen an alle Wohnungstüren verteilen (bekommen Sie entweder in unserem Büro, oder Sie können es auch selbst ausdrucken). Wir helfen Ihnen, Hausversammlungen zu organisieren!